Ein Stueck Himmel

Wisst Ihr, man kann noch so glücklich sein, man kann noch so in seiner Euphorie gefangen sein, man kann aber auch noch so deprimiert sein, eines sollte man sich immer bewahren:

Die Hoffnung

Meine Kinder leben mir das in ihrer kindlichen Naivität immer vor. Ich versuche, von ihnen zu lernen, besser gesagt, es mir beizubehalten. Immer wieder machen sie mich auf ganz banale Dinge aufmerksam. Dinge, bei denen wir Erwachsene viel zu sehr nachdenken, obwohl die Lösung ganz klar auf der Hand liegt.

Es ist so einfach. Man muss es nur wollen. Und das Stückchen Himmel zulassen.

einstueckhimmel

Hier gibt's nichts, gehen Sie weiter!

Heute gibt es hier nichts Neues zu lesen. Kein Blödsinn, nichts versautes, nichts lustiges.

Meine Gedanken kann ich dennoch mit Euch teilen, wenn Ihr mögt. Vielleicht werden es die wenigsten verstehen, dennoch:

  • Sommernachtstraum
  • Weber Kugelgrill
  • Decken
  • Westen
  • Freunde
  • Essen
  • Getränke
  • Lachen
  • Baden
  • Unkraut jäten
  • Aufräumen
  • Terrassentür
  • Badewanne
  • Alltag
  • Kochen
  • Musik
  • Stehblues
  • Lachen
  • Weinen
  • Streiten
  • Erziehen
  • Zahnbürste

Unverständlich alles, ich weiß. Aber so ist das nunmal, wenn Dinge einfach passieren. Wenn man mit Ungeduld kämpfen muss, wenn man liebt, geliebt wird und der Realität jeden morgen auf’s Neue ins Auge schauen muss.

Scheisstag

Ouh Mann, bin ich froh, wenn endlich abend ist, der heutige Tag quasi schon rum ist und ich mit meinem Schatz in Ruhe telefonieren kann.

Angefangen hat der Tag schon damit, dass ich gepflegt verpennt habe. Ganz toll. In letzter Zeit passiert das irgendwie ziemlich oft, dabei geh ich doch wirklich immer früh in’s Bett. Ja, so gegen zwei, drei, manchmal vier Uhr morgens! Und bis halb sieben schlafen ist doch dann nicht übertrieben, oder? (H)

Weiter ging es mit beginnendem Kopfschmerz, zwei Dolormin bis mittags und vorhin doch eine Triptane. Jetzt iss aber auch gut. Kopping iss weg.  Um halb zwei daheim angekommen, muss ich mein Notebook starten, damit ich weiter arbeiten darf und was passiert? NIX!!! Absolut nix, nada, niente, Asche, empty, nullinger!!! Was tun? Kein Home Office möglich. Gut, dass die Lütten ‘ne alte Möhre im Zimmer haben. Da sitze ich auch gerade und schreibe diesen Müll hier (Ihr merkt schon, dass ich bissi pissed bin, sorry dafür). Über OWA zumindest die Firmenmails checken und gut ist. Morgen wird das kleine DrecksAsus mit in die Firma genommen und einer der Tekkis muss halt bluten. ;)

Aber das Schlimme ist ja, ohne Notebook kein Netzgefluester, kein Twitter, keine privaten Emails und vor allem keine geilen Video-Skype-Geschichten mit Lebemann! Ihr könnt also mein Leid nachvollziehen? Immer diese Telefonsexabende sind ja auf Dauer auch langweilig, ich brauche visuelle Reize und auf P*rnhub kenn ich alles schon!  (H)

Ihr könnt das ganze Drama jetzt nachvollziehen, oder? :-O

Ach, abgesehen, dass heute wirklich ein Scheisstag ist, zwei gute Nachrichten habe ich auch: Ich habe das Gefühl, dass MEIN EX-Freund und ich uns wieder so langsam kollegial-freundschaftlich nähern, was ich sehr gut finde. Und meine Spaghetti Frutti di Mare vom Italiener umme Ecke waren köstlich! Ich stinke zwar gerade zehn Kilometer gegen den Wind nach Knoblauch, aber macht ja nüschd. Geknutscht wird eh erst morgen und das dann aber exzessiv!

Das Wochenende steht vor der Tür. Ein tolles wird es werden, das weiß ich. Freitag easy, Samstag Bowlen, abends gemütliche Zweisamkeit and more, Sonntag gemeinsam aufwachen, kuscheln, schmusen und vielleicht noch hier und da ein bisschen ähh.. jaa… FSK18 ;-)

So, jetzt wisst Ihr bescheid. Hoffe, bei Euch sah der heutige Donnerstag besser aus!

That's life

Das Wochenende ist schon fast vorbei und nun sitze ich hier und sinniere über die vergangenen Stunden. In Worte kann ich es kaum fassen, denn manchmal muss man ganz einfach schweigen, um gewisse Momente gedanklich festhalten zu können. Es bedarf ganz einfach keiner Worte.

Dieses Wochenende hat mir gezeigt, dass innerhalb weniger Sekunden all die vorherigen Planungen über Bord geworfen werden müssen, denn 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Ich muss lernen, meine Scheu vor dem Pessimismus abzulegen. Ich muss lernen, dass es auch “normal tickende” Menschen gibt. Ich muss lernen, wichtige Menschen in den Vordergrund zu stellen, Menschen, die mir gut tun und Menschen, für die es schlichtweg keine Probleme gibt, sondern nur lösbare Herausforderungen.

Wo war ich all die Jahre? Wo war meine Freude am Leben? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich derzeit so viel Liebe in mir habe, die brennend darauf wartet, meine Liebsten glücklich zu machen. Ich weiß, viele können das nicht verstehen und ich weiß auch, dass viele es doch verstehen. Zwischen den Zeilen lesen, ja, das können einige von Euch sehr gut. Und es ist auch überhaupt nicht schlimm.

Fairerweise muss ich gestehen, dass ich in den letzten Jahren auch sehr viel Schönes erleben durfte. Auch diese Zeit hat mir viel (bei)gebracht. Ich habe gelernt, dass Blut immer dicker ist als Wasser, ich habe gelernt, dass auch das Perfekte nach außen im Innern nicht immer perfekt ist. Ich habe gelernt, dass Geld nicht glücklich macht. Ich habe gelernt, dass Arroganz ein Zeichen von fehlendem Selbstbewußtsein ist. Dennoch habe ich mein Umfeld so genommen und geliebt, wie es war. Doch einen hohen Preis habe ich dafür bezahlt. Ich habe mich selbst aufgegeben.

Diesen Fehler werde ich nicht mehr machen. Eine Lehre für’s Leben. Ich bin dran. Wir sind dran. Und nichts anderes zählt. Wer sich uns anschließen möchte, wird mit offenen Armen empfangen, akzeptiert und mit Sicherheit auf Dauer geliebt.

John F. Kennedy sagte einst:

“Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.”

Und verdammt, er hat so recht! Ein Hoch auf die Macher! Auf uns! (D)

Ich mag

Wurstbrote mit reichlich Belag und wenig Butter, meinen Kaffee mit einem Süßstoff und einem Mini-Schuss Milch (1,5% *g*), Gemütlichkeit, keinen Streß, extrovertierte Menschen, keine unpünktlichen Menschen, Grauburgunder oder auch einen Pinot Grigio seit neuestem, gutes Essen, kuscheln, gerne in’s Wort fallen, im Mittelpunkt stehen, Ruhe, Fleisch, Orgasmen, Bier ohne Schaum, in meiner Heimat angeln gehen, Friedhöfe, meinen privaten Masseur, keine Sahnetorten, B52 Bomber, Eleganz, Dessous, meinen Job, keine Schwarzmaler, den Sonnenschein, mein Muttertierleben, frisch gepressten O-Saft, Eiswürfel, den Duft von frisch gemähtem Rasen oder Sommerregen, saubere Armaturen, Goldschmuck mit Opalen, pink, Balladen, kroatische Folksmusik, tanzen, Sonnenaufgänge, gestärkte weiße Bettwäsche, kein Sex im Dunkeln, keine Croissants, High-Heels, Songtexte, Madonnenlilien, Schwächen……

-to be continued-

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