Und da ist Mutti nun gelandet. Mitten in der Fremde. In Malaga. Lebemann lugte durch die Glasscheibe und konnte es, genauso wie ich, kaum erwarten, bis wir uns endlich in die Arme nehmen konnten. Harte halbe Stunde, kann ich Euch sagen. Sich zu sehen und wie zwei Teenies durch eine fette Glasscheibe zu knutschen. Oder es zumindest andeuten….
Endlich, mit dem gefühlten 100kg Koffer inner Hand ging es zum Ausgang. Langes Begrüßen (Details erspar’ ich jetzt ma’ aus privaten Gründen *hihi*) und erstma ‘ne Kippe zwischen die Zähne (um mal die Romantik kurz sterben zu lassen *höhö*).
Der Dicke stand bereit, ich hatte sogar das Gefühl, dass er sich auf mich freute und eine Autofahrt bei Nacht inklusive meinem Lebemann stand bereit. Natürlich war ich aufgeregt. Zum ersten Mal stand die Casa-Lebemann an der Tagesordnung und ich frage mich als Frau nur eines: Kann ich mich so wohl fühlen um das morgentliche Managerfrühstücktsritual hinter mich bringen zu können? Im Nachhinein kann ich sagen: Ja ich konnte. Täglich!
Nun gut. Kommen wir zum Punkt. Lebemann hat mich abgeholt und durch die Gegend kutschiert. Watt schon mal der Hammer war! 318 PS, das Motorengeräusch UND das WICHTIGSTE: Lebemann’s Hand zwischen auf meinen Oberschenkeln.
HOT sach ich nur. Aber es sollte ganz anders kommen.
Nach einer Weile Fahrt merkte ich, hoppla, das ist nicht Gibraltar, das ist ein Hotel oder so was…. Die Hotelboys grüßten Lebemann auf ganz herzliche, bekannte Art und wir wurden ohne Weiteres in ein Areal gelassen, das wohl sonst nicht um die Uhrzeit für jedermann zugänglich war. Aber wo waren wir? Ich hatte keine Ahnung und Monsieur war nur am Grinsen.
Etwas ganz romantisches sollte mich erwarten, wie ich feststellen sollte. Etwas Besonderes, von dem ich eigentlich keine Ahnung hatte. Aber der Ort war irrelevant. Der Mann, der Moment, die Emotions waren das, was zählte.
So führte mich Lebemann zum Marbella-Beach-Club. Direkt an den herrlichen Strand, menschenleer und nur für uns da. Diese Nacht. Aus dem Kofferraum des Dicken zauberte er etwas hervor, das ich nicht sehen konnte. Geschickt hat er es verborgen. Endlich am Strand angekommen, kam der Weinkühler, die Gläser, Tapas und frisches Baguette zum Vorschein.
Überwältigt war ich. Vom Geschehen, vom Rauschen des Meeres, der dennoch vorhandenen Stille und der Gefühle, die uns in diesem Moment übermannten. Kinners, ich kann Euch nicht mehr erzählen, denn Worte würden echt zu billig klingen, aber vielleicht sprechen die Bilder für sich?


Fortsetzung folgt…
Ok, Ihr wolltet es ja so haben. Also, alle Minderjährige, bitte weg hier - husch husch!
Fangen wir an:
Freitag Abend, kurz vor zwölf, Flughafen Stuttgart. Das Haar sitzt. Das Warten auf Lebemann habe ich mir mit schmutzigen Spielchen, alleine mit mir, verkürzt

Endlich konnten wir uns in die Arme schließen uns natürlich leidenschaftlich küssen, alles um uns herum war verschwunden. Ein herrliches Gefühl. Unbeschreiblich.
Endlich daheim angekommen, haben wir natürlich pieeeep und pieeeep gemacht, bis wir vor lauter piiiieeeeeeep ganz durstig wurden und mal schnell ein Fläschchen Crémant nieder machten. Natürlich wurde uns noch heißer und wir mussten nochmal heiß und innig pieeeeeeeeeep. Durch den ganzen Verlust sämtlicher Körperflüssigkeiten musste dann auch die zweite Flasche dran glauben. Morgens um äh… sex.. 6.. sechs. Nunja, danach ging es weiter. Mit einer Minirunde Schlaf.
Natürlich machte uns das viele, gemeinsame Reden auch hungrig, deshalb wurde dann auch schön mit Sektfrühstück gestartet.

und das folgende Bild nur für die, die sich um Lebemann Sorgen machen, von wegen äh… ach, seht selbst. Nicht nach hinten, das da, ganz vorne!

Nachmittags wurden wir dann doch irgendwie müde und haben uns ganz vorbildlich auf die Couch gelegt und sind ganz romantisch Arm in Arm eingeschlafen. Wieso auf der Couch? Äh… eingefleischte Twitteristi wissen mehr *g*
Sollen die doch erzählen!
Und Lebemann wäre nicht Lebemann, wenn er mich abends nicht fein zum Essen ausgeführt hätte. Seine Frau muss nicht kochen, denn das bedeutet Zeitverschwendung, ist diese doch an diesem Wochenende sehr knapp bemessen gewesen. Und ich wäre nicht ich, hätte ich das nicht genossen.


Anschließend mussten wir uns ein wenig Bewegen. Mal wieder.
Nicht, was Ihr wieder denkt!!! Ein nächtlicher Spaziergang, Arm in Arm, durch mein schnuckeliges Heimatstädtchen.
Ob ihm das gefällt? Ich denke, schon.

Und ehe jemand fragt: Die Nachspeise ist leider nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Zu viele, gefährliche Kalorien unnso…
Der Abend ging viel zu schnell vorbei, die Nacht kam und wir mussten auch schon um drei wieder raus. 28 Stunden Lebemenschen, viel zu wenig, sinnvoll wie es nur ging genutzt und der Hunger, die Sehnsucht werden nur noch größer.
Danke für dieses unbeschreibliche Wochenende, mein Schatz! …
Kinners, mein Leben rennt. Es rennt in eine fabelhafte Richtung. Es rennt schnell. Sauschnell und ich habe das Gefühl mit dem Genießen gar nicht hinterher zu kommen. Aber zum Glück darf ich viel und oft genießen. Ich muss wohl doch ein braves, anständiges Mädchen gewesen sein, wenn ich so reich beschenkt werde.
Puh, heute abend hole ich meinen Lebemann vom Flughafen ab, der sich überraschenderweise angekündigt hat. Ein Wiedersehen war ja erst nächste Woche Freitag geplant, Ihr wißt schon, Urlaub und so. Wir Lebemenschen können wohl nicht von einander lassen, also, verzeiht mir jetzt schon meine Abwesenheit, aber ich muss in diesem Falle meine Prioritäten setzen, näch?
Schönes Wochenende Euch allen, laßt es krachen und hier noch mein Gute-Laune-Song des Tages!












